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Wüstenstaub mit Tränen - - - April 06

Es gleicht schon fast einer einsamen Autofahrt Richtung Sonne, während man ein Album des Sextetts Calexico hört. Doch bei diesem Album scheint es ganz anders zu sein. Drei Jahre zuvor veröffentlichten die Sechs ihr Album „Feast of Wire“ – Fast schon ein Meilenstein im Folkrock – Es klang nach Sehnsucht. Die Sehnsucht in den Westen der großen, weiten Wüsten zu ziehen. „Garden Ruin“ besitzt zwar immer noch diese Sehnsucht, aber Frontmann Burns brachte auch das Unrecht seines Landes der unbegrenzten Möglichkeiten zur Geltung. Heraus kam mit „Garden Ruin“ ein einfühlsames, teils aber auch sehr zum Nachdenken gestimmtes Folkpop-Album.

Mit dem ersten Titel „Cruel“ lässt Burns all seinen Ärger über den Raubbau in der Natur raus, trotzdem ist der Inhalt schön verschachtelt in wohlklingenden Gitarrensound. Die nächsten Titel klingen auch trotz ihres Inhalts wie ein wohliger Begleiter. Wo zum Bespiel „Bisbee Blue“ fröhliche Stimmung aufbaut, ist sofort „Panic Open String“ da, um einen wieder in Trance zu versetzen.

Erst ab Lied Nummer 5 „Letter to Bowie Knife“ merkt man erste Spannungen. Wie ein großer Wendepunkt reißt einem aus der beruhigten Stimmung. Es ist fast wie ein Gewitter, das aufbraust, um seinen Zorn zu entladen. Und dies ist die eigentliche Klasse des Albums. Weiter geht es mit „Roka“, einem spanisch angehauchten Titel, voller Leidesgesänge. „Lucky Dime“ ist eine kurze Pause zum Ausruhen, bevor man mit „Smash“ wieder in das Gewitter gezogen wird. Dann wird es wieder international mit dem französischen Track „Nom de Plume“, welches ein wenig an Avantgarde erinnert. Das Ende des Album ist mit „All System Red“ sehr gefühlvoll aufgebaut. Und man rast mit dem Auto in den roten Sonnenuntergang. Einzig allein spürt man an diesem Punkt nur die Freiheit.

Besonders das Ende zeigt eindeutig die Klasse der Band, Probleme richtig darzustellen und damit in den Leuten was zu bewegen. Dadurch hofft man natürlich darauf, dass das Sextett auch weiterhin auf Aufklärungsbedarf stößt und so immer wieder so tolle Album produziert.







Der Besonderling - - - März 06

Irgendwo da hinten zwischen Gaumen und Galle muß etwas feststecken bei Ben Harper. Ein klitzekleines Hindernis auf den Stimmbändern, an dem jeder Ton vorbeischrammt. Und das jeder einzelnen Silbe einen gepreßten, leicht nöligen Charaketer verleiht, wie man ihn sonst nur von einem Bob Dylan kennt. Harpers Stimme ist unverwechselbar. Obendrein scheint sich auch noch irgendwo zwischen Kleinhirn und Großhirn ein besonderes Etwas zu verbergen. Es läßt ihn Songs schreiben, die kein anderer so hinkriegen würde, die ein echtes Genie ausmachen. Ja, Ben Harper ist ein Sonderling, aber im positiven Sinne. Man könnte ihn auch einen Besonderling nennen. Dieses Wort gibt der Duden zwar nicht her, aber warum sollte Harper hier der einzige sein, der erfinderisch ist?

Mit all seinen Fertigkeiten treibt Harper gerne mal Schabernack. Der Mittdreißiger, der in den Staaten ungemein erfolgreich ist und hier eher das hat, was man unschmeichelhaft eine "eingeschworene Fangemeinde" nennt, wagte zuletzt sogar das Gospel-Album "There will be a light" mit den alten Herren The Blind Boys Of Alabama. Ansonsten gibt es vor allem zwei Sorten von Ben-Harper-Songs: die lieblich-leidende Ballade mit Akustikgitarren und Streichern auf der einen. Und der virtuose Bluesfunksoulgospelrocker auf der anderen Seite. Beides kommt regelmäßig wie aus der Pistole geschossen und streckt den Hörer nieder. Damit wären wir bei "Both sides of the gun", einem weiteren ambitionierten Harper-Projekt: Hier werden die beiden Gesichter (wie übrigens schon auf der vorangegangenen Live-Veröffentlichung) trennscharf auf zwei CDs verteilt. Sogar ein eigenes Booklet hat jede bekommen.

"Die einfache Wahrheit ist", rechtfertigt Harper, "daß die Extreme mit diesen Songs stärker polarisieren, als sie es je zuvor getan haben. Die eine Hälfte ist so spontan, offen und roh wie alles, was ich je gemacht habe; die andere Hälfte ist so introspektiv und persönlich, wie ich auch als Mensch bin. Ganz offensichtlich passen sie nicht auf eine Platte zusammen." Nun mag man mit Recht anmerken, daß die 18 Songs in 64 Minuten auch gut auf einen Silberling gepaßt hätten. Aber thematisch macht die Aufteilung durchaus Sinn. Wer zuhause Kerzen angemacht und Tee gekocht hat, möchte schließlich nicht regelmäßig von einem herzhaften Gitarrensolo das Stövchen ausgeblasen bekommen.

Zarte Streicher setzen schon bei Sekunde eins von CD eins ein, und man weiß auf Anhieb, um welche der beiden Seiten der Pistole es sich handelt. "Morning yearning" lautet der Opener und vereint schon alles, was die ruhige Seite dieses Mannes schon immer ausmachte. Wie wir schon beim letzten Mal festgestellt haben, soll es ja Leute geben, die sich regelmäßig jede Ben-Harper-Platte kaufen, ungeduldig die Plastikfolie runterreißen und dann eilig durchskippend die Balladen zählen. Und enttäuscht sind, wenn ihre Strichliste am Ende nur von drei Treffern zeugt. Nun gibt's endlich Kuscheln en bloc. Jener Opener ist dann auch der schönste Song der ganzen Platte: "Like a summer rose, I'm a victim of the fall / But am soon returning." Hach! Aber es ist beileibe nicht der einzige Drüsendrücker: "Reason to mourn" schlägt mit Samthandschuhen in eine ähnliche Kerbe, bei "Happy everafter in your eyes" dominiert das Piano. Und bei "More than sorry" jauchzt Harper einsam zu seiner Gitarre. Dazwischen ist höchstens "Sweet nothing serenade" als ödes Instrumental seltsam deplaziert.

Eine ziemlich phänomenale CD, diese erste. Da würde man die zweite sogar dann mitnehmen, wenn auf ihr nur Stille oder die gesammelten Grausamkeiten der letzten Chartsjahre versammelt wäre. So schlimm kommt es bei weitem nicht: In "Better way" wird die Kraft des Kollektivs zelebriert und das Tambourin geklopft, während sich Harper zwischendrin die Seele aus dem Leib schreit. Durch die souligen "Both sides of the gun" und "Black rain" flirren eine Hammond-Orgel und andere Tastengeister, "Gather 'round the stone" läßt in einem Protestlied die guten, alten Zeiten wiederaufleben. "Engraved invitation" vereint Chili-Peppers-Strophen mit einem dicken Chor. In "The way you found me" sorgt ein ausuferndes Solo für Erektionen bei allen aktiven Gitarristen. Und das ausufernde Finale "Serve your soul" für weitere Luststeigerungen. Diese CD mag für manche Fans das Ei des Kolumbus bedeuten, für andere aber schlichtweg zu viel des Guten. Oder besser gesagt: zu wenig des wirklich Guten. Einigen wir uns darauf: Die erste Scheibe ist die intensivere, die zweite die flexiblere. Die erste die für die Musikfans, die zweite die für die Musiker. Hier geht keiner unglücklich nach Hause, versprochen.







Was die Welt bewegt - - - Februar 06

Er ist es. Er ist es nicht. Er ist es. Er ist es nicht. Er ist es. Er ist es nicht... Es ist reine Glückssache, auf Anhieb festzustellen, ob ein Tomte-Album der ganz große Wurf ist oder eben nicht. Am besten, man schnappt sich ein Blümchen und zählt ab. Was wiederum für Menschen der Großstadt, wo Grünzeug nur noch im Kühlschrank und in der Badewanne wächst, keine einfache Aufgabe darstellt. Da hilft nur: hören, hören, hören. Etwas, das einst nicht möglich war, als "Hinter all diesen Fenstern" adäquat bewertet werden mußte. Auf die Schnelle. Nicht mal eine Woche war Zeit für die Rezension. Und im Nachhinein ist es einer der wenigen unrühmlichen Fälle, wo wir uns später geärgert haben, dem Album auf Plattentests.de die Höchstwertung verweigert zu haben.

Diesmal ist alles anders. "Buchstaben über der Stadt" hatte etliche Wochen Zeit, sich zu entfalten. Und die Erkenntnis zu bringen: Es ist nicht das beste deutschsprachige Album aller Zeiten, was man Tomte durchaus zugetraut hätte. Schließlich fehlte bei "Hinter all diesen Fenstern" ja schon nicht viel. Aber ihre Karriere ist ja noch lang. Und "Buchstaben über der Stadt" trotzdem ein wunderbares Album geworden, voller liebgewonnener Tomte-Trademarks, mit zehn Songs, die man auf Anhieb zuordnen und wertschätzen kann. Alter Wein in neuen Schläuchen, der süß schmeckt und von dem man nicht genug kommt, bis man berauscht ist, am Boden liegt und die Hände gen Himmel reckt. Ja, das ist es.

Gleich vorneweg prescht "Ich sang die ganze Zeit von Dir", der Song, den man wohl deswegen als Single gewählt hat, weil er der Tomte-typischste der Tomte-typischen Songs ist. Und doch ist etwas anders. Gleich hier. Thees Uhlmann ist seit zwei Jahren verliebt, hört man. In der Gerüchteküche und in den Songs: "Weißt Du, was Du mir bedeutest? / Auf einem Platz in meinem Herz / Steht Dein Name an der Wand." Früher sprang Thees' Herz immer hin und her, kreuz und quer durch die Welt, wie ein Flummi von Wand zu Wand. Jetzt hat es jemand gefangen, behütet es in seiner Hand. Das mag den Grundtenor der Songs weiter zum Positiven hin verändert haben, nicht aber deren Gefühlsschwere. In jedem Song wohnt Liebe. Und nun auch jede Menge Zuversicht.

Flüchtige Beobachtungen einzufangen, festzuhalten und allgemeingültig zu machen ist die große Stärke von "Buchstaben über der Stadt". Dafür ist Thees Uhlmann extra um die Welt geflogen, über den Atlantik. Nach "New York" auch, wo ausgerechnet die "Stadt mit Loch" die Erfüllung bringt. Die Reise führte den Wahl-Berliner auch zu einem ziemlich entfernt verwandten alten Ehepaar namens "Walter & Gail". Dort hat er die Augen sperrangelweit offen gehalten, schildert im passenden Song minutenlang Beobachtungen, bis sie sich wie ein Puzzle zusammenfügen zum erhabensten Moment des Albums: "Ich sah Deine Hand, die die ihre sah / Bei mir ist heile Haut, wo eine Wunde war / Es gibt Aufgaben, die zu erfüllen wär'n / Den Traurigen die Welt erklär'n."

Da hat einer offenbar seine Bestimmung gefunden: Tomte erklären nicht nur den Traurigen die Welt, sondern teilen mit vollen Händen Glück aus. Dieses schwer zu fassende Etwas, das man eigentlich für unteilbar gehalten hätte. Wer hat noch nicht, wer will nochmal? Thees Uhlmann ist plötzlich so etwas wie der Robin Hood der Trostlosen, der Rächer der Entmutigten, nicht in Strumpfhosen, aber in abgeschmackten Muskelshirts. Er zeigt uns, wie gut wir es doch haben. Und daß wir's noch viel besser haben können, wenn wir all das doch nur zu schätzen wüßten. Man nehme das weise, angenehm schlicht arrangierte "Auf meinen Schultern". Oder auch "Geigen bei Wonderful World", dieses zu Tränen rührende (keine Phrase, Tatsache!) Finale. Thees hat hierfür alle Freunde um sich geschart, auch Sven Regener an der Trompete. Er entdeckt kleine Details, gewohnte und gewöhnliche Instrumente in altbekannten Songs wie "What a wonderful world" von Louis Armstrong und "Moon river" von Pat Boone, die plötzlich ganz besonders werden. Und er sieht ein altes Ehepaar (noch eines, aber diesmal ein anderes) auf einer Bank sitzen, "glücklich am Ende eines langen Lebens / Und alles ist aus Gold." Sehr ergreifend. Sein persönliches Manifest, sagt Thees Uhlmann.

"Buchstaben über der Stadt" ist ein Album wie aus einem Guß, und das ist auch seine Stärke. Keine unnötigen Uptempo-Songs, und auch gesanglich hat Thees Fortschritte gemacht. So sehr, daß er bis ins Detail, bis hin zur Phrasierung nun beide Gallaghers zu imitieren vermag. Mal Liam, mal Noel. Passend dazu hat er "So soll es sein" parat, den besten Oasis-Song seit "Stand by me". Da ist Thees der Noel. Und der Liam dann wieder bei "Norden der Welt", dem astrein gereimten zweiten Single-Kandidaten: "Könnten wir geh'n vom Süden des Landes / Bis zum Norden der Welt, um zu seh'n, was der Stand is'?" Darauf muß man erstmal kommen. Und wie heißt es da noch so schön: "Wie lang hast Du überlegt? / Was es ist, was die Welt bewegt." Das hier bewegt die Welt, fürwahr. Dieses Album ist wie eine Schüssel Glückskekse. Man will sie alle auf einmal aufknacken und findet darin keine nebulösen Groschensprüche mit Druckfehlern. Sondern Sachen von echtem Wert, der in Geld nicht aufzuwiegen ist.

Was denn "Buchstaben über der Stadt" nun fehlt zum besten deutschsprachigen Album aller Zeiten? Wieder nicht allzu viel. Aber vielleicht die ganz große Hymne wie "Die Schönheit der Chance". Vielleicht anstelle der eher mittelprächtigen "Warum ich hier stehe" und "Sie lachen zurecht und wir lachen auch" noch zwei brillante Songs. Aber deren gibt es ja schon genug. Erst recht, wenn sie einen so hinterrücks überfallen wie der Quasi-Titelsong "Was den Himmel erhellt", bei dem der anfängliche Chorgesang arg daneben klingt, der dann aber doch noch die Kurve kriegt. Und wie! Da ist er plötzlich wieder, der Glücksritter Thees Uhlmann: "Ich gehe ohne Reue / Ich gehe ohne Furcht / Ich werde allen davon erzählen / Und alle werden verstehen." Über Los Angeles leuchten die Buchstaben "Hollywood", über Hamburg noch viel mehr. Um so greller. Das optimistische Manifest.








Definitly Definitly - - - Januar 06

Gut, der Reihe nach. Am Anfang waren ein paar Demos, ins Netz gestellt von der Band. Die Arctic Monkeys sind ein Schwamm, offensichtlich, haben alles aufgesogen, was seit 2001 an Garagen-, Retro- und New-Wave-Rock durchs Rampenlicht hampelt. Es zählt indes: Beim Auswringen sind hier ein paar unglaubliche Songs im Eimer gelandet. Der Sound ist noch roh und unbeholfen, aber die Melodien, die Refrains und listigen Breaks, die sind alle schon da. Wer die Arctic Monkeys erstmal gehört hat, wird neurochirurgische Hilfe brauchen, um sie wieder aus dem Kopf zu kriegen.

Flächenbrand deluxe natürlich in allen Blogs und Foren, die erste richtige Single wird in Großbritannien gleich auf die Eins gekauft. Dann rafft's auch der NME, springt gerade noch mit auf und tut mittlerweile schon mal ein Gratisposter ins Heft, um Auflage zu bolzen. Zwischenzeitlich spielen die Monkeys ihre ersten Festland-Konzerte - Triumphzüge begleitet von ausge-, aber nicht erwachsenen Engländern, die ihnen nachlaufen wie die Lemminge. Wir nähern uns derweil der Gegenwart, das Debütalbum erscheint. Und vier 18jährige, die aussehen wie Christian Ziege, sind schon so groß, daß sie am Anfang ihres ersten Videos "Don't believe the hype" sagen können. Ryflé.

Dabei ist die größte Stärke dieser Band nicht mal ihre Jugend. Die größte Stärke dieser Band ist, wie sie einem ihre Jugend mit unverschämter Penetranz unter die Nase reibt. "I bet you look good on the dancefloor" zum Beispiel. Das ist nicht nur der beste Song, der mit einem Gitarrensolo losgeht seit Neil Youngs "Cortez the killer". Auch und vor allem ist es Jungsein in Steine gemeißelt, Unvernunft und Überschwang, Samstagnacht betrunken im Ford Fiesta des Fahrers, der armen Sau, einschlafen und den Morgen danach auf Isomatte und Konterbier einläuten. Zwei Minuten dreiundfünfzig, dann ist das soweit klar. Die Arctic Monkeys haben nicht viel Zeit, wahrscheinlich wollen sie gleich noch auf eine Party.

Wir klemmen uns gerne dahinter, möchten vorher aber noch schnell loswerden, was sich ohnehin schon jeder denken kann. "Whatever people say I am, that's what I'm not" ist sagenhaft, Maximo Park mit Arsch in der Hose und Libertines nach drei Wochen Fitnesscamp. Die knochigen Demos wurden ordentlich aufgemöbelt, nicht aber überproduziert. Und wenn "The view from the afternoon" sich ausgerechnet zum ersten Refrain der Platte auf die Fresse legt, werden die Leute eben mit dem zweiten am Kragen gepackt. Unumstößliches Selbstvertrauen oder teilnahmslose Gleichgültigkeit? All diese fiebrigen, gelenkigen Songs haben jedenfalls mehr Leben als Super Mario.

So sollte dann auch niemand verletzt werden, wenn die Platte in der Mitte kurz in die Knie geht und die erstaunliche Gefühlsbonzen-Ballade "Riot van" von einigen wasserdichten, aber gewöhnlichen Begradigungs-Rockern umstellt wird. Auf der Zielgeraden wird die Sache ja doch nach Hause gebracht. "When the sun goes down" geht los wie ein Calypso-Outtake der Babyshambles, bis ihm plötzlich einfällt, daß es ja gar nicht high ist. Und "A certain romance" nimmt sich sogar fünfeinhalb Minuten Zeit, um mit feuchten Augen in die Zukunft zu schauen. Bis dahin sollte man es halten wie mit 18. Die Feste feiern, wie sie fallen und diese Band genießen, solange sie noch frisch ist. Spätestens wenn die Arctic Monkeys den Jahrespoll 2006 gewonnen haben, wird sie nämlich wieder niemand gewählt haben wollen. "All you people are vampires."



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